Leistungen

Typisierung

 

 

 

 

 

Reifen - Felgen

Für eine Eintragung anderer Reifen und/oder Felgen sind folgende Kriterien zu beachten:

 Der Reifen- bzw. Felgentyp muss für die Fahrzeugtype freigegeben sein (Herstellerfreigabe, TÜV-Gutachten, ABE). Die in diesen Unterlagen enthaltenen Auflagen und Bedingungen (über eventuell notwendige Adaptierungen, wie z.B. Änderungen an den Radkästen) müssen erfüllt werden.

Die Freigängigkeit der Reifen bei allen Belastungszuständen in den Radkästen muss gewährleistet sein.
Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex des Reifens muss mindestens den Werten im Typenschein bzw. Einzelgenehmigungsbescheid entsprechen.

Ausreichende Radabdeckungen, das heißt die gesamte Breite der Felge bzw. Reifen muss im Bereich 30° nach vor und 50 ° nach der Mitte des Rades gemessen abgedeckt sein. 

 

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein bzw. Einzelgenehmigungsbescheid
  • TÜV-Gutachten, Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder Freigabe des Fahrzeugherstellers für die Reifen bzw. Felgen
  • Wenn diese Gutachten keine Anbauprüfung für die Fahrzeugtype enthalten, ist ein Gutachten eines Ziviltechnikers erforderlich

Fahrwerksfedern

 Mindestbodenfreiheit:  110 mm
  •  Mindestrestfederweg:  25 mm
  •  Spielfreiheit der Federn (Vorspannung)
  •  Kennzeichnung der Federn ablesbar
  •  Freigängigkeit der Bereifung  (mehr als 6 mm zu Karosserieteilen, mehr als 4 mm zu Fahrwerksteilen und mehr als 2 mm zu  Bremsteilen)
  •  Einbau nur von Anbauteilen, die durch Gutachten belegt sind
  •  Einhaltung sämtlicher Auflagen laut Teilegutachten

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Vorlage eines umfassenden Ziviltechniker- bzw. TÜV-Gutachtens von einem auf der Liste stehenden Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich (mit Kontrollblatt) über alle Änderungen einschließlich der Bestätigung, dass die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht herabgesetzt wird.
    Unter diesen Voraussetzungen Fahrzeugvorführung in der Regel nicht mehr erforderlich!

 

Gewindefahrwerk

Das Fahrwerk muss für die Fahrzeugtype freigegeben sein (TÜV-Gutachten, Ziviltechniker). Die in diesen Gutachten enthaltenen Auflagen (über eventuell notwendige Adaptierungen, wie zum Beispiel Änderungen an den Radkästen) müssen erfüllt sein.

Mindestbodenfreiheit von 110 mm (bei elastischen Teilen mindestens 80 mm)

  • Restfederweg mehr als 25 mm
  • Sichtbare unlösbare Sicherung gegen nachträgliche Verstellung (Kontrollring mit Abreisschraube)
  • Freigängigkeit  bei der größten Rad/Reifen-Kombination  in allen Belastungs- und Betriebszuständen gegenüber Fahrwerksteilen von mehr als 5 mm bzw. gegenüber Karosserieteilen von mehr als 10 mm
  • Die Ziviltechniker-Gutachten müssen alle Betriebszustände umfassen und alle vorgenommenen Änderungen (Fahrwerk, Felgen, Reifen, Spurverbreiterungen, Radabdeckungen etc.) berücksichtigen. Ein gründlicher Fahrtest muss durchgeführt werden

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein bzw. Einzelgenehmigungsbescheid
  • Ziviltechniker-Gutachten über alle Betriebszustände und alle am Fahrzeug zusätzlich durchgeführte Änderungen (Fahrwerk, Felgen, Reifen, Spurverbreiterungen, Radabdeckungen etc.) und gründlichem Fahrtest.

 

Rundumverbau


  • Zugänglichkeit der Abschleppvorrichtungen
  • Mindestbodenfreiheit von 110 mm (elastische Teile ausgenommen - mindestens 80 mm)
  • entsprechend dauerhafte Montage
  • keine scharfkantigen Teile
  • keine vermeidbaren vorspringenden Teile
  • Einhaltung der in den zugehörigen Gutachten enthaltenen Auflagen

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Anbauteile (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers bzw. TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit dem eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Lenkräder


  • Mindest-Durchmesser:  300 mm (außen)
  • uneingeschränkte Sicht auf Armaturenbereich (Tacho und Kontrollleuchten)
  • Kennzeichnung der Lenkradtype ablesbar
  • Eignung für das Fahrzeug (Gutachten!)
  • Einhaltung sämtlicher Auflagen des zugehörigen Gutachtens (unter anderem Naben, Airbag, Fahrversuch, usw.)
  • Bei Fahrzeugen mit ESP muss das eingebaute Lenkrad diese Funktion unterstützen

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein / Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für das Lenkrad (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit den eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Sitze und Gurte


  • Prüfung des Sitzes bzw. Verankerung entsprechend der EG-Richtlinie 74/408 in der Fassung 96/37 (Sitze müssen ECE-geprüft sein).
  • die Sitze müssen in Längsrichtung verstellbar sein, die Sitzlehne sowie die Kopfstützen müssen ebenfalls der Körperform angepasst werden können.
  • Sitze die nur eine FIA-Prüfung besitzen können nicht genehmigt werden
  • H-Gurte mit einem ℮-Prüfzeichen brauchen nicht genehmigt werden
  • Werden diese H-Gurte verwendet, so dürfen in der zweiten Reihe keine Personen befördert werden

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Sitze inklusive Konsole (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit dem eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Scheinwerferblenden

Scheinwerferblenden und Motorhaubenverlängerungen müssen 
  • hinsichtlich ihrer Betriebssicherheit, der äußeren Gestaltung (scharfkantig) sowie der Splittersicherheit des Materials und
  • Lichttechnisch geprüft sein (Abdeckung des Lichtkegels der Scheinwerfer bzw. eventuell integrierter Fahrtrichtungsanzeiger usw.).

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Anbauteile (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit den eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Einarmwischer


  • Funktion des Scheibenwischers oder Scheibenwaschanlage.
  • Prüfung des Scheibenwischers und des vom Wischer freigehaltenen Sichtfeldes gem. EG-Richtlinie 78/318 in der Fassung 94/68. Dies kann im TÜV-Gutachten genau geprüft worden sein.
    Wenn nicht, ist nur die Prüfung durch einen Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich möglich.

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Anbauteile (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit den eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Pedalauflagen


  • Pedalauflagen müssen rutschhemmend ausgeführt und sicher befestigt  sein
  • Die Pedale für Gas, Kupplung und Bremse müssen auch mit herkömmlichen Schuhen sicher bedienbar sein

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Anbauteile (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit den eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Überrollkäfige


  • Überrollkäfige für den normalen Straßenverkehr sind nur im hinteren Bereich des Fahrzeuges erlaubt (ab der zweiten Sitzreihe).
  • Diese Käfige müssen sicher ausgeführt sein. Es dürfen keine scharfkantigen Materialien verwendet werden (entsprechende Polsterung bei Verletzungsgefahr ist unbedingt notwendig).
  • Im vorderen Bereich sind Überrollkäfige nur dann genehmigungsfähig, wenn das Fahrzeug für den Motorsport eingesetzt wird. In diesem Fall muss der Zulassungsbesitzer eine Motorsportlizenz vorweisen und das Fahrzeug wird in seiner Verwendung eingeschränkt (Das Fahrzeug wird nur auf den Zulassungsbesitzer mit dieser Lizenz zugelassen, und darf nur auf dem Weg von und zu Motorsportveranstaltungen verwendet werden).

Erforderliche Unterlagen:

  • Typenschein oder Einzelgenehmigungsbescheid
  • Gutachten für die Anbauteile (mit Originalstempel) bzw. Gutachten eines Ziviltechnikers oder TÜV Österreich.
  • Vorführung des geänderten Kraftfahrzeuges
  • Sollte jedoch das umgebaute Fahrzeug bereits von einem Ziviltechniker bzw. TÜV Österreich mit den eventuell eingebauten Fahrwerk mitbegutachtet worden sein, ist eine Vorführung des Fahrzeuges nicht erforderlich.

 

Genehmigungsfreie Anbauteile


  • Leuchten und Rückstrahler
  • Schalldämpfer und Auspuffanlagen
  • Typengenehmigte Anhängevorrichtung
Typengenehmigte Scheibenfolien


Voraussetzungen:

  • Es können nur typengenehmigte Leuchten verbaut werden (Leuchten mit einem ℮-Zeichen).
  • Werden Heckleuchten verbaut, bei denen keine Rückstrahler im Celon integriert sind, müssen diese zusätzlich am Fahrzeug in einer Höhe von mindestens 250 mm angebracht werden.
  • Die Wirkung von Leuchten darf nicht durch Überlackieren verändert werden
  • Schalldämpfer dürfen nur verbaut werden, wenn eine Typengenehmigung vorliegt (Schalldämpfer mit einem ℮-Zeichen). Weiters müssen der Fahrzeugtyp und Motortyp im Gutachten angeführt sein.
  • Anhängevorrichtungen müssen nach EWG 94/20 geprüft sein. Es muss eine zusätzliche Blinkerkontrolle im Fahrzeug eingebaut sein.
  • Typengenehmigte Scheibenfolien dürfen nur durch eine autorisierte Werkstätte auf den hinteren beiden Seitenscheiben und der Heckscheibe aufgebracht werden. Folienstreifen auf der Windschutzscheibe sind nicht erlaubt.

Erforderliche Unterlagen:


Diese Typengenehmigungsbescheide (ABE, TÜV-Gutachten, Typengenehmigungsbescheid der Scheibenfolien) brauchen lediglich im Fahrzeug mitgeführt und auf Verlangen der Executive vorgezeigt werden.

 

 

 

(alle Information aus: http://www.land-oberoesterreich.gv.at)